Ilses weite Welt

„Sich Hilfe zu holen ist ein Zeichen von Stärke
– Nicht von Schwäche“

Lesetipp:
„Komm her, wo soll ich hin? – Warum alte und demenzkranke Menschen in die Mitte unserer Gesellschaft gehören“, Sophie Rosentreter und Marion Seigel, Westend, Frankfurt/M. 2012, ISBN: 978-3-86489-008-4

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Komm her, wo soll ich hin? - Warum alte und demenzkranke Menschen in die Mitte unserer Gesellschaft gehören Von Sophie Rosentreter Westend Verlag

Das schlechte Gewissen ist ein ständiger Begleiter im Alltag pflegender Angehöriger. Sophie Rosentreter, die selbst neun Jahre lang ihre demente Großmutter pflegte, kennt diese Gefühle: „Als Omi ins Heim musste, war es fast schlimmer als ihr Tod zwei Jahre später. Wir hatten das Gefühl versagt zu haben“, erzählt Sophie Rosentreter. Sie und ihre Familie nahmen in den ersten sieben Jahren der Pflege ihrer Großmutter keine Hilfe an. „Wir dachten, wir müssten das alleine schaffen. Es war doch unsere Omi.“ Neun Jahre lang pflegte Familie Rosentreter Omi Ilse – und neun Jahre lang machte die Familie Fehler, aus denen heute andere lernen können: „Mit dem Wissen von heute hätten wir damals einiges anders gemacht! Diese Erfahrungen und Erkenntnisse möchte ich durch meinen neuen Film an andere Betroffene weitergeben. erklärt die Moderatorin.

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